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"Je to lid, který hudbu vytváří. My hudebníci ji pouze aranžujeme."    "Es ist das Volk, das die Musik schafft. Wir Musiker arrangieren sie nur." -- Michail Iwanowitsch Glinka, (1804 - 1857)

Červen/Juni 2010: Dechová hudba Dubňanka

Hybná síla dechové hudby Dubňanka ... "Nadšení a dobrá nálada s písničkou ve společnosti přátel"
Bewegende Kraft der Blaskapelle Dubňanka: "Begeisterung und gute Laune mit Lied in der Gesellschaft der Freunde"


Dechová hudba Dubňanka z Dolních Dubňan u Moravského Krumlova
Blaskapelle Dubňanka aus Dolní Dubňany bei Moravský Krumlov

Tnento měsíc věnuji pozornost dechové skupině Dubňanka z Dolních Dubňan nedaleko Moravského Krumlova, která působí v širokém okolí své lokace a soustřeďuje se především  na klasické taneční zábavy, bály a hody. Kapela vystupuje ale také na různých slavnostech, koncertech a festivalech. Tato dechová formace se nachází a "operuje" v západní části jižní Moravy, jež zdaleka nevykazuje tak silnou koncentraci dechových hudeb jako je tomu v moravské jihovýchodní části.

Kapela je vybavena, jak lze očekávat, klasickým reperoárem polek, valčíků, pochodů známých, především moravských skladatelů k jimž patří Zdeněk Gurský, Bohumír Kameník, Miroslav Kolstrunk ml., František a Václav Maňas, Antonín Michna, Vladimír Pfeffer, Metoděj Prajka, Miloš R. Procházka, Jan Slabák, Antonín Žváček, mezi jinými. K repertoáru patří ale i skladby českých klasiků Karla Vacka, Jaromíra Vejvody a Josefa Poncara jakož i kompozice moderního střihu.

Tenorduo, Dubňanka
Tenorduo, Dubňanka
Vznik této dechové skupiny se datuje k roku 1981. V čele kapely stál výborný muzikant Milan PETŘÍČEK, pod jehož vedením si Dubňanka postupně získávala příznivce dechové hudby nejen na Moravskokrumlovsku, ale i v široké oblasti brněnského  jihozápadního regionu. Ve vedení kapely úspěšně pokračovali jeho synové Milan (tenor) a Petr (trumpeta). Na podzim roku 2001 převzal funkci kapelníka Ing. Petr KADAŇKA (trumpeta), pod jehož vedením získává kapela dále na popularitě.

V uměleckém směru byl charakter kapely v průběhu let dotvářen několika osobnostmi. Od roku 1989 zde působil až do jeho náhlého odchodu hudební skladatel Antonín Michna. Po tříleté přestávce se uměleckého vedení ujmul Pavel Jech, absolvent konzervatoře v Českých Budějovicích, mnohým známý jako zpěvák, tenrista a moderátor jak z Dubňanky tak i z Lácaranky a propagátor Festivalu "Dobřínský Dechfest". Koncem roku 2007 byl navíc získán k umělecké spolupráci Bohumír Kameník z Brna, muzikant, pedagog, skladatel, mnohým známý již z působení v dechové hudbe Túfaranka, který svými podněty dopomohl k současnému hudebnímu profilu kapely.

Kapela na sebe upozornila účastí na XIX. ročníku klání o Zlatou křídlovku, kde obhájila velmi pěkné místo ve "zlatém pásmu" a získala přízeň posluchačů.

Za dobu svého působení natočila kapela tři nosiče, poslední v dubnu 2008 pod názvem "Já tě dobře znám ..." v hudební spolupráci s Bohumírem Kameníkem.



Juni 2010: Blaskapelle des Monates - Dubňanka

Dniesen Monat werde ich meine Aufmerksamkeit der Blaskapelle Dubňanka aus Dolní Dubňany bei Moravský Krumlov zuwenden, die zu ihrem Wirkungsgebiet die breite, weit reichende Umgebung ihres Heimatortes zählt.  Ihre Aktivitäten konzentrieren sich vor allem auf klassische Tanzveranstaltungen, Bälle, Hody. Die Blaskapelle tritt aber auch bei unterschiedlichen Volksfeiern, Konzerten und Festivals auf.  Die Blaskapelle befindet sich und „operiert“  im westlichen Teil von Südmähren,  in einem Gebiet, das mit Abstand keine so starke Konzentration an Blasmusikformationen aufweist wie es im östlichen Teil Mährens der Fall ist.

Dolní DubňanyDie Blaskapelle ist, wie man erwarten kann, mit einem Repertoire von Polkas, Walzern, Märschen bekannter, vor allem mährischer Komponisten ausgestattet, zu denen unter anderem Zdeněk Gurský, Bohumír Kameník, Miroslav Kolstrunk ml., František und Václav Maňas Jun., Antonín Michna, Vladimír Pfeffer, Metoděj Prajka, Miloš R. Procházka, Jan Slabák, Antonín Žváček gehören. Es fehlen aber nicht Kompositionen tschechischer Klassiker Karel Vacek, Jaromír Vejvoda , Josef Poncar  sowie Stücke modernen Zuschnittes.

Die Entstehung dieser Blaskapelle datiert zurück zum Jahr 1981. Bei der Gründung stand an ihrer Spitze der ausgezeichnete Musikant  Milan PETŘÍČEK. Unter seiner Leitung gewann Dubňanka Schritt für Schritt Anhänger der Blasmusik nicht nur in naher Umgebung von Moravský Krumlov, sondern im weiten südwestlich von Brünn gelegenen  Gebiet.  In der erfolgreichen Leitung der Blaskapelle setzten seine zwei Söhne Milan (Tenorhorn) und  Petr (Trompete) fort. In Herbst 2001 übernahm die Funktion des Kapellmeisters Ing. Petr KADAŇKA (Trompete), unter dessen Leitung  die Blaskapelle weiter an Popularität gewinnt.

In künstlerischer Hinsicht wurde der Charakter der Blaskapelle von mehreren Persönlichkeiten geprägt.  Ab dem Jahr 1989 wirkte hier bis zu seinem plötzlichen Abgang der Komponist Antonín Michna. Nach einer dreijährigen Pause wurde der Posten des künstlerischen Leiters von Pavel  Jech übernommen, einem Absolventen des Konservatoriums in České Budějovice, vielen auch als Sänger, Tenorist und Moderator sowohl von Dubňanka als auch von Lácaranka sowie dem Propagator des Festivals "Dobřínský Dechfest" bekannt.  Gegen Ende des Jahres 2007 wurde zusätzlich eine Zusammenarbeit mit dem aus Brünn stammenden Bohumír Kameník angeknüpft, einem Musikanten, Pädagogen, Komponisten, für viele auch aus seiner Wirkungszeit bei der Blaskapelle Túfaranka ein Begriff. Der letztere hat mit seinen Anregungen zum gegenwärtigen musikalischen Profil dieser Blasformation beigetragen.

Die Blaskapelle Dubňanka machte durch ihre Teilnahme am XIX. Goldenen Flügelhorn auf sich aufmerksam, wo sie einen sehr schönen Platz im „goldenen Band“ und die Gunst des Publikums gewann.

Während ihrer bisherigen Wirkung produzierte die Blaskapelle drei Tonträger, den letzten in April 2008 mit der Bezeichnung "Já tě dobře znám ..."  / „ Ich kenne dich gut …“  in musikalischer Zusammenarbeit mit Bohumír  Kameník.

Short portraits

Matthias Schorn

Matthias Schorn
Matthias Schorn

- DE -

Es freut mich ganz besonders, dem Kreis der Anhänger der böhmischen Blasmusik den Bandlieder, Moderator, Komponisten, Arrangeur und Klarinettisten Matthias Schorn, einen besonders talentierten Mann vorzustellen.

Matthias wurde am 3. November 1982 in Salzburg geboren. Der Fokus seiner musikalischen Interessen ist sehr breit angelegt und reicht von der Volksmusik über zeitgenössische musikalische Strömungen bis zur glanzvollen Wiener Klassik. Durch seine vielfältigen Initiativen und Engagements fördert er musikalische Aktivitäten in Österreich wo er nur erscheint. Die Blaskapelle MaChlast, die von Matthias geleitet wird,  fand anfangs vor allem im Segment der böhmischen Blasmusik ihr Umfeld der Hauptbetätigung. Unter der respektvollen musikalischen Leitung von Matthias entwickelte sich diese Formation mittlerweile zu einem sehr fähigen Klangkörper, der gerne neue Wege geht und sich auch auf zum Teil recht mutige  musikalische Experimente einlässt.

Matthias studierte Konzertfach Klarinette an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Johann Hindler und besuchte mehrere Meisterkurse, u.a. bei Alois Brandhofer in Salzburg.

 Seine berufliche Laufbahn begann er als Klarinettist beim Radio Symphonie Orchester Wien, 2007 wurde er dann beim Deutschen Symphonie Orchester Berlin, bei den Münchner Philharmonikern, der Wiener Staatsoper und schließlich bei den Wiener Philharmonikern als Klarinettist engagiert.

 Als Soloklarinettist konzertierte er u. a. mit dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin , dem Rundfunk Symphonie Orchester Berlin, dem  Mendelssohn Kammerorchester Leipzig, dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt,  dem Bruckner Orchester Linz , den London Mozart Players , dem Münchner Kammerorchester , der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg, den Wiener Mozartisten, dem Wiener Jeunesse Orchester, dem Innviertler Symphonie Orchester und der Wiener Kammerphilharmonie.

 In den vergangenen Jahren gastierte er regelmäßig als Soloklarinettist bei den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden , dem NDR Symphonie Orchester Hamburg , dem Bayrischen Staatsorchester München , der Camerata Salzburg und dem Wiener Kammerorchester.

 Neben seinem Schwerpunkt, der Orchestertätigkeit sowie einschlägigen Solo-Projekten ist ihm die Kammermusik ein wichtiges Anliegen. Zu seinen Partnern zählen u. a. Christoph Eschenbach, Daniel Hope, Wu Han, Gabor Boldoczki, Christopher Hinterhuber, Eszter Haffner, Philip Dukes, Hartmut Rhode, Daniel Müller-Schott, Raphael Wallfisch, Ernst Kovacic, Milan Turkovic, Jens Lindemann, Armin Mueller-Stahl, Julia Stemberger, Frank Hofmann, Erwin Steinhauer, das Faure Quartett, das Minetti Quartett, das Kungsbacka Piano Trio und das Quatour Ebene.

Auf der Suche nach seinem eigenen Musizierideal gründete er verschiedene Kammermusikensembles wie das „Trio Marc Chagall“, das „Theophil Ensemble Wien“ oder das Crossover Ensemble „Faltenradio“ bzw. die schon erwähnte Blaskapelle „MaChlast“.  Einen erheblichen Teil seiner Freizeit widmet Matthias  der Volks- bzw. Blasmusik und tritt dabei immer wieder auch als Komponist und Arrangeur in Erscheinung.

Matthias betätigt sich außerdem als ein Jurymitglied verschiedener Wettbewerbe, leitet eine Klarinetten-Klasse an der Konservatorium Wien Privatuniversität und ist künstlerischer Leiter des von ihm gegründeten Festivals „PalmKlang“ in Oberalm (Salzburg).

 Am 9. Dezember 2011 wird Matthias Schorn als Solist mit den Wiener Philharmonikern unter  Maestro Gustavo Dudamel im Wiener Musikverein debütieren.

Matthias Schorn und Gustavo Dudamel haben vieles gemeinsam. Vor allem  ist es die enorme junge Vitalität, "kontrollierte Emotionalität"  und musikalische Begeisterung, die die zwei klar miteinander verbindet. Auf meine gezielte Anfrage hin, wer denn die Superidee gebar, die zwei zusammenzuführen, sagte mir Matthias, es sind  Dieter Flury und Clemens Hellsberg von der Geschäftsführung der Wiener Philharmoniker gewesen.

Zu Gustavo Dudamel s.a. ein sehenswertes Video, wo Dudamel  das unglaubliche Simon Bolivar Youth Orchestra of Venezuela dirigiert,
Gustavo Dudamel at the Proms
José Pablo Moncayo "Huapango"


Und wo nimmt Matthias all die Zeit für seine umfassenden Aktivitäten her? Die Frage hat sich erübrigt.  Seine Antwort würde ohnedies wie die des Gustavo Dudamel lauten:
 
"If you love something,
you have time, a lot of time"

Gustavo Dudamel
Star-Dirigent
Gustavo Dudamel
aus Venezuela
demnächst
in Wien
 

Co je česká dechovka?

Dechovka je žijící tradice ve své české, moravské, slovenské domovině. Bohaté kulturní dědictví je jako alpská louka, plná rozličných květin. Její krása spočívá v různorodosti, pestrosti, vůni. Nenabízí pořadí, čísla, aby potěšila lidská srdce.

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rozšíření a upevnění kulturní tradice
české dechovky v Evropě.
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"Česká dechovka nezahyne,
její krásná živá tradice to nedovolí."
Ladislav Kubeš st., 1924-1998

Was ist böhmische Blasmusik?

Böhmische Blasmusik ist eine lebende Tradition in ihrer Heimat. Das reiche kulturelle Erbe ist wie eine Alpenwiese voll verschiedener Blumen. Ihre Schönheit besteht in der Vielfalt, Buntheit, dem Duft. Nicht Zahlen oder Ränke erfreuen das menschliche Herz.
Möge dieses Portal zur weiteren Verbreitung und Festigung der böhmischen Kulturtradition in Europa beitragen.
Durch das Portal werden keine Geschäftsinteressen verfolgt.

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"Böhmische Blasmusik geht nicht ein,
ihre schöne, lebende Tradition
lässt es nicht zu."
Ladislav Kubeš Sen., 1924-1998

What is Bohemian Brass?

Bohemian brass music is a living tradition in its native country and around. A rich cultural heritage is as a alpine meadow full of different beautiful flowers. Its beauty lies in the heterogeneity, diversity, colourfulness, odour. Not counts or ranks make happy the man`s heart.
May this portal help to spread and fasten the old heritage of bohemian brass music in Europe.
No commercial interests of any kind
are pursued here.
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"Bohemian brass music doesn't perish,
its beautifull living tradition
doesn't allow it."
Ladislav Kubeš sen., 1924-1998