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Mai 2008: Die legendäre Blaskapelle Juráček / Legendární Juráčkovci

- DE -


"Die gab es nur einmal“

Originaltitel „Juráčkovci byli jen jedni“ aus dem Buch vom verstorbenen Freund und Blasmusikfan aus Hodonín, Stanislavv Pěnčík „Když zazpívají křídlovky“ / „Wenn die Flügelhörner singend erklingen“

Diesen Artikel widme ich ganz persönlich meinem lieben Freund und Blasmusikliebhaber aus der Schweiz, Max Waeber, der mich brieflich unermüdlich mit Informationen aus dem blasmusikalischen Leben in der Schweiz am Laufenden hält.


František Juráček

František Juráček aus Týnec

Wenn man davon ausgeht, dass Metoděj Prajka aus Lanžhot eine musikalische Legende wurde, lässt sich das gleiche über František Juráček behaupten, dem Kapellmeister aus Týnec. Er wurde am 17. August 1904 in einer Musikantenfamilie in Týnec geboren.

Sein Vater Jan Juráček , geboren am 15. Dezember 1879 lernte musikalische Grundlagen vom lokalen Kapellmeister, Herrn František Stibůrek, seines Berufes Uhrmacher, der als der erste Kapellmeister dieser kleinen Gemeinde in Podluží gilt. Dieser hatte auch den jungen František in die Geheimnisse der Blasmusik eingeführt. František Stibůrek war auch ein erstklassiger Geigenspieler und als autodidaktischer Lehrer brachte er das musikalische Handwerk auch einer Reihe von weiteren Musikanten bei. Aus seinen Erinnerungen schöpfte auch František Juráček, als er anfing, eine Chronik der Gemeinde Týnec sowie angrenzender Orte zu schreiben. František Stibůrek gründete in Týnec im Jahre 1866 eine kleine Blaskapelle, die er als Kapellmeister bis zum Jahr 1908 führte. In diesem Jahr rüstet sein Sohn vom Militärdienst ab, auch František genannt. Der junge František gründet gemeinsam mit Jan Juráček in Týnec eine Blaskapelle, die ausschließlich aus jungen, talentierten Musikanten besteht. Bis zu diesem Zeitpunkt spielte der junge František in der Blaskapelle seines Vaters (schon im Alter von acht Jahren spielte er die große Trommel und Geige). Die siebenköpfige „Partie“ setzte sich überwiegend aus „auswärtigen“, nicht im Ort ansässigen Musikanten zusammen. Diese Partie spielte – wie es zu jener Zeit der Usus war – bis Abend mit „Blech“, danach „Streicher“.

Zu der Zeit spielte Jan Juráček Klarinette mit dem Ehepaar František und Rezina Pardovský, die von der benachbarten Gemeinde Hrušky kamen. Diese dreiköpfige Partie genoss den Vorteil, dass sie beinahe bei allen Hochzeiten und gegen Geld spielte (In der Zeit war es üblich, dass größere Partien mit Getreide entgolten wurden).
In der Fastenzeit vor Ostern im Jahre 1908 gründen also die jungen Musikanten František Stibůrek und Jan Juráček eine neue Blaskapelle. Jan (Es-Klarinette) übernahm den Posten des Kapellmeisters. Mit von der Partie sind folgende Mitglieder: Jakub Nešpor (B-Klarinette), aus nahegelegenem Kostice, Vavřín Matuška (Flügelhorn) aus Týnec, František Stibůrek jun. (Bassflügelhorn) aus Týnec, Cyril Jurkovič (1. Trompete) aus Týnec, František Kamenský (2. Trompete) aus Tvrdonice, František Matuška (Bass) aus Týnec, František Zugar (Trommel) aus Týnec. Diese Blaskapelle spielte in dieser Besetzung mit kleinen Ausnahmen bis zum Jahr 1914, also bis zum Ausbruch des Krieges. Sie war in weiter Umgebung sehr bekannt und beliebt.

 

Týnec

Geburtsort von František Juráček sowie die Umgebung,
aus der sich seine Musikanten rekrutierten

Nach Kriegsende gründet Jan Juráček eine neue Blaskapelle, diese zählt schon Zehn Mitglieder und aussser dem Kapellmeister Jan Juráček (Es-Klarinette) finden wir unter den Mitgliedern auch seinen Sohn , den 15-jährigen František Juráček, dem die kleine Trommel anvertraut wurde. Aufbewahrt wurden auch die anderen Namen der Musikanten: Jan Bača (B-Klarinette) aus Lanžhot, Vavřín Matuška (1. Flügelhorn) aus Týnec, Pavel Matoušek (2. Flügelhorn) aus Moravská Nová Ves, Jan Bůšek (Bassflügelhorn) aus Mikulčice, Cyril Jurkovič (1. Trompete) aus Týnec, František Zugar (Bariton) aus Týnec. Wie von František Juráček erwähnt wurde, diese Blaskapelle änderte ihre Besetzung und im Laufe folgender 10 Jahre wurden 7 Spieler ersetzt. In der Zeit hörten auch größere Blaskapellen auf, gegenn Naturalien (for allem Gerste) zu spielen, erspieltes Geld war eine willkommene Aufbesserung des Musikantenlebens, die sich in der Regel aus dem Bestand der kleinen Gewerbetreibenden und Leuten mit kleinen Hauswirtschaften rekrutierten.
Im Jahre 1929 zieht sich Jan Juráček wegen einer Krankheit von sämtlichen musikalischen Aktivitäten zurück und den „Kapellmeisterzepter“ übergibt er seinem bereits fünfundzwanzigjährigen Sohn František. Dieser ist zu dem Zeitpunkt bereits ein aktiver und erfahrener Praktiker. Er beginnt unverzüglich die Gruppierung zu rekonstruieren. Nach seinem Vater übernimmt er nicht nur die Funktion des Kapellmeisters, er beginnt auch in der revitalisierten Gruppe die Es-Klarinette zu spielen. Das Klarinettenduo ergänzt der aus Týnec stammende František Vališ, mit Kosenamen „Betáš“ (weil er B-Klarinette spielte). Das 1. Flügelhorn spielte Michal Nešpor aus Týnec, 2. Flügelhorn František Hřebačka aus Moravská Nová Ves genauso wie Ludvík Polách, Bassflügelhorn, der vom gleichen Ort stammte. Weiters von der Partie waren Josef Michalica, Bariton, Josef Kruták, 1. Trompete, Ludvík Drábek, Bass, die 2. Trompete vertraute der junge Kapellmeister seinem Onkel Cyril Juráček aus Týnec an, an der großen Trommel war zuerst Mikuláš Straka aus Týnec, der nach drei Jahren von Cyril Jurkovič, wieder aus Týnec ersetzt wurde.
Diese Blaskapelle blieb bis auf drei Veränderungen in der Besetzung bis zum 22. Juli 1941 unverändert, also bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges. Dem tschechischen Volk wurde es verboten, Fest- Folklore- und Tanzveranstaltungen zu machen. Das war für alle Musikanten eine extreme Maßnahme, nur – zitiert von der Chronik des František Juráček – „es wurde ohnedies getanzt, aber, wie man sagt, halt ´schwarz´. Wenn es Hody („Festzeit“) gab, spielte man in Scheunen und überall dort, wo es irgendwie ging, keine der angrenzenden Gemeinden war ´traurig´, wenn sich die Musikanten dort irgendwo im Versteck stillschweigend einquartierten.“
Die neu entstandene Situation hatte natürlich Einfluss auf die Juráček Partie. Die meisten Musikantem, in der Tat ganz gewöhnliche Arbeiter, wurden zur Zwangsarbeit nach Hitler Deutschland verdonnert. So musste der Kapellmeister für jede Auftrittsmöglichkeit einen Ersatz aus naher Umgebung organisieren. Wie selbst Juráček anführt, lernte er bei dieser Gelegenheit eine Reihe ausgezeichneter Musikanten kennen und die besten von ihnen merkte er sich für die Zeit nach dem Krieg.

Mit neuem Leben, neue Blaskapelle
BK Juráček na Hodách

Blskapelle Juráček beim Festmarsch
rechts vorne der Kapellmeister František Juráček

"Hody" haben im Leben der mährischen Bevölkerung traditionsgemäß
einen sehr hohen Stellenwert

František Juráček erwartete mit Sehnsucht das Kriegsende. Er suchte weiter nach Musikanten, die in seine Blaskapelle passen würden. Leider Gottes, aus Týnec blieb er alleine, weil – wie er in seiner Chronik erwähnt – sich in Týnec vom Jahr 1929 bis Kriegsende „manches verändert hat“. Mikuláš Straka und Cyril Jurkovič starben, Josef Kruták nahm sich das Leben selbst, ferner gab es keinen musikalischen Nachwuchs in Týnec mehr.
In den Reihen der neuen Blaskapelle taucht der Name des legendären Metoděj Prajka aus Lanžhot auf, der ein hervorragender Bassflügelhornist war. Kapellmeister František Juráček spielt weiter seine beliebte Es-Klarinette und sein Partner in der Sektion ist ihm Josef Hrnčíř aus benachbarten Tvrdonice. Ein solch hervorragendes Duo! Aus Kostice stößt zur Partie der Flügelhornist Pavel Hrazdil aus Kostice und aus Stará Břeclav sein Kollege Antonín Houdek. Partner von Metoděj Prajka in der Tenorsektion wird Ludvík Polách aus Moravská Nová Ves, die Trompeten spielen Josef Bufa aus Stará Břeclav und und František Hřebačka aus Moravská Nová Ves, Bass von Ludvík Drábek ebenfalls von dort und Schlagwerk Jan Hřebačka aus Kostice. Jeder Name ein Begriff in der Musikantenszene. František Juráček hielt in der Blaskapelle eine sehr strenge Disziplin und deshalb kam zum oftmaligen Wechsel der Musikanten. Im Laufe der Jahre bis 1966 spielten mit Juráček Josef Brantalík aus Lanžhot, Jaroslav Šenk aus Týnec, Vítek Zigáček aus Prušánky, Matěj Baránek aus Poštorná, Milan Juriga aus Kopčany, der Metoděj Prajka nach seinem Tod ersetzte. Ferner Ludvík Prajka Sen. Aus Lanžhot, František Novosák aus Kostice, Josef Polínek aus Prušánky, Josef Tureček aus Tvrdonice…
Im Jahre 1966 verzeichnet František Juráček in seiner Chronik folgende Besetzung seiner Blaskapelle: František Juráček Sen. – Es-Klarinette, František Juráček Jun. – B-Klarinette, Vítek Zigáček – Flügelhorn, Eda Šimkovič - Flügelhorn, Milan Juriga - Bassflügelhorn, Matěj Baránek – Tenor, Ludvík Prajka – Trompete, František Hřebačka – Trompete, Josef Polínek – Bass, Josef Tureček – Schlagzeug. Damit war, wie František Juráček schreibt, die „Normalisierungsphase“ abgeschlossen. In seiner Chronik schreibt er ferner, welches „Wirkungsfeld“ seine Blaskapelle in der Gegend gestaltete und einnahm.

Podluží, das Gebiet südlich von Hodonín bis nach Lanžhot, eignete sich längst die Blasmusik als ihre eigene an und musikalische sowie gesangsbegabte Menschen schätzen immer gute Musikanten. Deshalb wurde die Blaskapelle Juráček wegen ihrer musikalischen Interpretationsqualitäten eine der meistgefragten Blaskapellen in der breiten Umgebung. Man versetzt sich in die Situation: Die Leute wollten nach der erlebten Gewalt und Entbehrungen des Krieges wieder zurück zu ihren Traditionsbräuchen. Diese wurden in kurzer zeit wieder erneuert, es entstehen neue Volksbräuche. Und so ist auch die Blaskapelle Juráček im „permanenten“ Einsatz. Kaum eine Fest- oder Tanzveranstaltung in der Gegend kam ohne Juráček aus, die regelmäßig in Lanžhot, Tvrdonice, Dolní Bojanovice, Týnec, Moravská Nová Ves, und an anderen Orten spielte. Es ist gerade diese Blaskapelle, die insbesondere in den Nachkriegsjahren in das Bewusstsein der Leute neue Kompositionen des Bassflügelhornisten Metoděj Prajka und seines Kapellmeisters František Juráček einführte, die dann von weiteren Blaskapellen übernommen wurden und in Podluží bis heute lebendig geblieben und nicht nur in dieser Region gefragt sind.

Nach dem Jahr 1948 wurden Gewerbescheine für Blaskapellen von den neuen kommunistischen Machthabern aufgelöst. Juráčeks Blaskapelle hört aber nicht auf. Weitere drei Jahre spielt sie weiter unterm Betriebsausschuss ROH „Transporty Poštorná“ (Anm. ROH, eine fürchterliche Bezeichnung … ROH = Revoluční Odborové Hnutí, frei übersetzt … „Revolutionäre Fachbewegung“) , später dann unterm „Kulturhaus Týnec“ und in weiterer Folge unter dem „JZD Týnec“ (Anm. JZD, eine weitere fürchterliche Abkürzung …. JZD = Jednotné Zemědělské Družstvo, frei übersetzt „Volkseigene Agrarvereinigung“). Mit dem steigenden Bekanntheitsgrad unternimmt dir Blaskapelle Reisen in ganz Südmähren, jenseits der March in slowakische Záhorie, nach Prag, Brünn, Pressburg, Ostrau … usw. Es wäre eine lange Aufzählung, wo Musikanten aus den Gemeinden von Podluží zur Verbreitung der Schönheit und des Ruhmes ihrer Region beigetragen haben. Es herrschte damals eine Zeit unterschiedlicher (Anm. von den Kommunisten geliebter) Wettbewerbe und die anwesenden Juráček´s waren meistens die Sieger. Der Kapellmeister selbst erinnerte sich gerne an das Jahr 1963, an den großen Staatswettbewerb in Pressburg. „Für diesen Wettbewerb haben wir uns so vorbereitet, dass wir in kleiner Besetzung keine Konkurrenz hatten und zu Recht den 1. Platz mit einer Goldmedaille gewannen", ferner ein Diplom für die ganze Blaskapelle und ein Diplom für mich für „ausgezeichnete Führung der Formation“. Interessant ist auch die Information von Antonín Hakala, dass bei diesem Wettbewerb „Soutěžní“ (Anm. Wettbewerbspolka), eine der meistgesuchten Kompositionen von Metoděj Prajka erklang, die vom Autor, wie schon die Bezeichnung verrät, gerade für diesen Anlass komponiert wurde und die zum größten Erstaunen der Jury von den Juráček´s – wie man in Mähren sagt, „z kule“ – d.h. auswendig, ohne Noten, souverän vorgetragen wurde.

Traditionsfeste, Hody, Bälle, Hochzeiten, Mädchenkränzchen, Ausflüge u.d.gl. sind in Mähren úblicherweise durch Folklorefeierlichkeiten ergänzt, zum Beispiel im Ort Strážnice, aber auch in Tvrdonice, wo die Juráček´s stets Gelegenheit bekamen, aufzuspielen. Juráček´s bekommen die Gelegenheit, im Rundfunk zu spielen, das erste Mal im Jahre 1947, im Fernsehen, das erste Mal im Jahre 1958 in Pressburg, im September folgen sie einer Einladung nach Voroněž in damaliger SSSR. Es war eine weitere Formationsreise ins Ausland. Es ist bemerkenswert, dass das erste Gastspiel von Juráček´s im Ausland in Wien im Jahre 1930 stattfand. Damals spielten die Juráček´s beim internationalen Treffen der Sokol-Sportvereinigung in Wien. Nach diesem Gastspiel kommt es zu Unstimmigkeiten in der Blaskapelle mit dem bisherigen Klarinettisten Josef Hrnčíř, der danach durch den Sohn vom Kapellmeister, František, ersetzt wird.

DH Juráček in Karlsbad

Blaskapelle Juráček bei der zeremoniellen Eröffnung des
Internationalen Filmfestivals in Karlovy Vary / Karlsbad im Jahre 1966

Zu den bedeutendsten Ereignissen im Bestehen der Blaskapelle Juráček gehört zehntägiger Auftritt im Kurort Karlsbad im Jahre 1966, wo diese kleine Blaskapelle aus Mähren gemeinsam mit der professionellen Militärblasmusik das Internationale Filmfestival in Karlsbad eröffnet. Wegen des außerordentlichen Erfolges kehrt diese Blaskapelle ein Jahr später zurück, diesmal sogar per Flugzeug. Die Reihen dieser Blasformation wurden durch den jungen, talentierten Flügelhornist Mirek Hakala aus Lanžhot ergänzt, einem Zögling von Ludvik Prajka Sen., der die Jugendblaskapelle aus Lanžhot betreute. Den Trompeter František Hřebačka, der mit seinen Einundsiebzig beschoss, seine musikalische Laufbahn zu beenden, sprang Štefan Duchoslav aus Skopčany ein. An das Jahr 1969 erinnert sich František Juráček in seiner Chronik allzu ungern. Im Mai dieses Jahres gab es Unstimmigkeiten mit Milan Juriga aus Kopčany, wo er ihn nach einem, wie er sagt, „unüberlegten verbalen Ausspruch“ aus der Blaskapelle ausschloss. Er wurde durch Antonín Hakala ersetzt, dem älteren Bruder von Mirek. Dann gab es eine längere Zeit keine Festivitäten und das mögen die Musikanten nicht besonders. Im Herbst verabschieden sich die Musikanten mit ihrem guten Freund und nach Aussagen von František Juráček mit „einem der besten Flügelhornisten jener Zeit im Bezirk“. Sein Name war Pavel Hrazdil und wegen Krankheit spielte er nicht schon längere Zeit.

Im Jahre 1969 beginnt Mattěj Baránek Schwierigkeiten mit Gebiss zu bekommen, der durch den jungen, dreiundzwanzigjährigen Bassflügelhornisten Josef Konečný aus Čejkovice ersetzt wird. Statt Mirek Hakala, der zum Bundesheer geht, kommt in die Blaskapelle Mirek Soustružník aus Lužice. Und noch ein Ereignis in diesem Zusammenhang und Jahr möge festgehalten werden: der Kapellmeister František Juráček beginnt in der Schule 25 junge Buben in der Blasmusik zu unterrichten. Zu weiteren Besetzungsveränderungen kommt in der Blaskapelle im Jahre 1970 und das ist eine unübersehbare Veränderung. Das Temperament des Kapellmeisters kommt frontal zusammen mit dem Temperament des Schlagwerkers Tureček bei Hody in Kostnice. Das Ergebnis: Tureček schmeist die Trommel über die Schulter … und hört auf. „Ab dem Augenblick übernahm ich das Schlagwerk alleine und Tureček hörte für mich auf zu existieren. Die Es-Klarinette nach mir übernahm Ludvik Prajka, der gerade vom abgeleisteten Bundesheerdienst zurückkehrte und Sohn von Ludvik Prajka ist, der Trompete spielt …“, sagte František Juráček.

Im Jahre 1974 feiert František Juráček seinen 70. Geburtstag. Es war am 17. August und kurz darauf stellt er sich im Prager Fernsehen im Programm vor, gewidmet dem staatlichen Erntedankfest. Er erntet einen Riesenapplaus, aber noch größere Begeisterung ruft er hervor, als er den Tag darauf durch Straßen Prags seine spielende Jugendblaskapelle führt, die nach vier Lernjahren erahnen lässt, dass in ihr junge Musikanten groß werden, die Podluží brauchen wird. Auf Wunsch der Schulleitung beginnt er ein Jahr darauf mit dem Unterricht einer zweiten Gruppe noch jüngerer, zehnjähriger Buben. In diesem Jahr, im Jahr 1975, definitiv beendet seine Tätigkeit in der Blaskapelle, die er seit dem Jahr 1929 führte. Sein Nachfolger wurde Ludvik Prajka Jun. aus Lanžhot und die Blaskapelle begann sich mit Zustimmung des legendären Kapellmeisters von nun an JURÁČCI zu benennen.

František Juráček wurde lange Jahre für einen strengen Kapellmeister gehalten. Aber, man soll versuchen, heiße Musikantenköpfe und Herzen beisammen zu halten. Wer es nicht versucht hat, wird es nicht glauben. Legendärer Kapellmeister und Komponist Karel Vacek sagte oft, dass „Musik eine fabelhafte Sache sei, aber toll wäre es, sie ohne Musikanten zu machen.“ Und so kommt nach František´s Abgang von der Blaskapelle zu eine Reihe von neuen Missstimmigkeiten. Im Jahr 1978 wirft Ludvik Prajka den „Hut“ und nach ihm wechseln in der Führung Antonín Hakala, dann sein Bruder Mirek und ab dem Jahr 1986 František Juráček Jun. Unter seiner Leitung spielte die Blaskapelle bis zum Jahr 1991, wo sie auf Hody in Kostice das letzte Mal spielte. Zu dem Zeitpunkt war in ihren Reihen kein einziger aus Týnec, nur der Sohn des alten Kapellmeisters, František Juráček Jun., der sich nach Prušánky verlegte.

František Juráček Jun. ergänzte die Chronik seines Vater mit einer Eintragung, in der erwähnt wird, dass ihm der Vater im Jahre 1986 die Chronik übergab mit der Auflage, in den Aufzeichnungen über weitere Ereignisse aus der Geschichte der Blaskapelle Juráček fortzufahren. Es gelang ihm, seine berufliche Zeit so zu regeln, damit er genügend Zeit hatte, sich der Blaskapelle zu widmen. Doch die Stimmung in der Blaskapelle war ab dem Jahr 1986 nach dem Abgang von Miroslav Hakala mit Zerfallsgedanken derart kontaminiert und angeknabbert, dass ein endgültiges Ende unabwendbar herannahte.

Die letzte Besetzung der Blaskapelle Juráček, die in der Chronik angeführt ist, setzt sich zusammen wie folgt: Z. Cíleček, Hodonín – Es-Klarinette, J. Komosný, D. Bojanovice – B-Klarinette, V. Cigáček, Prušánky – 1. Flügelhorn, V. Pospíšil, D. Bojanovice – Flügelhorn, M. Hakala, Lanžhot – 2. Flügelhorn, A. Hakala, Lanžhot – Tenorhorn, J. Konečný, Hodonín – Bariton, J. Hufa – Břeclav – 1. Trompete, Š. Duchoslav, Kopčany – 2. Trompete, Ing. J. Oluštil, Ratíškovice – Bass, J. Kronfel, Hodonín – Schlagwerk und Gesang B. Baťková a H. Kaňová aus Kostice.

Später geht A. Hakala weg, er wird durch Lud´a Steiner aus Lanžhot ersetzt, statt J. Pospíšil übernimmt das 1. Flügelhorn M. Soustružník aus Lužice und weitere Umbesetzungen gehen einer nach der anderen. V. Zigáček hört nach einem Gehirninfarkt auf zu spielen, J. Komosný verabschiedet sich (er wird ersetzt durch Ing. Fr. Juráček), untragbar ist auch das Spiel von M. Hakala, der sein Talent durch ungesunde Lebensführung „begraben“ hat.

Als bei Hody in Kostnice die Juraček´s definitiv aufhören, ist František Juráček (x 15.8.1988) bereits drei Jahre in der „himmlischen Blaskapelle“ von Metoděj Prajka. Und im Himmel, wie wir glauben wollen, tut nichts weh, auch nicht das Ende der legendären Blaskapelle. Nur der Region Podluží werden die Juráček´s noch lange abgehen. Aber, wer weiß, vielleicht kommt hier ein zweiter Juáček zur Welt. Im Jahr, als dieses Buch das Licht dieser Welt erblickt, ist es nicht nur 10 Jahre her von seinem Tod, aber auch 90 Jahre von dem Augenblick, als sein Vater der Kapellmeister in Týnec wurde. Einer Blaskapelle, die Podluží berühmt gemacht hat.

František Juráček war nicht nur ein hervorragender Organisator und Musikant (František Studenka aus Tvrdonice erinnert sich, wenn sich das Klarinettisten–Duo Juráček/Hrnčíř an den Podiumsrand stellten und ein Solo loslegten, so hörte sich das an, wie wenn ihre Klarinetten „erzählten und hell sangen“ und das er das Gefühl hätte, dass er nach dieser Zeit ähnlich klingende Klarinetten in Podluží nie mehr hörte. František Juráček war aber auch, wie man heute sagen würde, unnachahmbarer Unterhalter und Erzähler. In Hodonín konnten sich Zuhörer an seinem Lebensabend gleich zwei Mal überzeugen. Das erste Mal, als das Kulturhaus das Programm „Byly hody, byly“ / „Es gab hody, ja es gab sie“ veranstaltete, wo der eingeladene František Juráček als Gast seine Eindrücke aus den Hody Festanlässen zum Besten gab und über die Entstehung einiger seiner Stücke – Večerka, V kurníku, … - erzählte und das zweite Mal in einer Veranstaltung „Podluží vzpomíná na Metyna“ / „Podluží erinnert sich an Metyn“ im Jahre 1987. Als Unterhalter brauchte er allerdings eine Rückkopplung vom Publikum, die ihm auch von dankbaren Zuhörern im höchsten Ausmaß zuteil wurde. In einer solchen Situation war er nicht zu bremsen. Schade nur, dass von diesen Veranstaltungen keine Aufzeichnungen gemacht wurden. Persönlicher Besuch mit Jaromír Nečas mit einem Tonband bei Juráček in steiner Wohnung brachte trotz einer gemeinsam ausgetrunkenen Flasche keinen brauchbaren Effekt, es fehlte einfach die Saalatmosphäre.

Wir erinnern uns an die Legende der Volksmusikanten von Podluží zu mindest durch Erinnerungen von Leuten, die ihm jahrelang sehr nahe standen.

Josef Konečný, Bassflügelhornist und Komponist aus Hodonín (geboren in Čejkovice), der in der Blaskapelle von František Juráček ab 1969 bis Ende spielte, als er als 23-jähriger Matěj Baránek ersetzte, erinnert sich wie es war, als aus dem „Alten“ – wie Juráček liebevoll von seinen Musikanten genannt wurde – ein Trommler wurde. Im Laufe einer Woche lerne er nicht nur zu trommeln, aber auch in Eigeninitiative das Schlagzeug anpasste. Er spielte das Schlagzeug mit einer Perfektion, wie wenn er dieses Instrument jahrelang bedient hätte. Die Es-Klarinette war ihm aber nach wie vor „über alles“. Wenn es passierte, dass zu Silvester in Týnec Ludvik Prajka ausfiel, rannte er sofort nach Hause, um sein „stěbec“ („Zwitscherer“, seine Es-Klarinette) zu holen. Ans Schlagzeug setze er dann den Ersatz und pfiff den ganzen Abend wie ums Leben. Das war aber sein letzter Klarinetten-Auftritt., dann spielte er nut das Schlagzeug und war sehr erfreut, wenn er von jemand Worte der Anerkennung hörte. „Ich bewunderte seine Zähigkeit“, sagte Jožka Konečný. „Einmal spielten wir Hody in Dolní Bojanovice. Juráček hatte das Schlüsselbein nach einem Motorradunfall in Moravská Nová Ves gebrochen. Er hielt es aber aus, alle drei Tage sich mit der Trommel im Ort herumzuschleppen und zu spielen. Erst den dritten Tag ging er ins Spital, wo ihm das Schlüsselbein vergipst wurde. Würde das jemand heute tun? Juráček als der Älteste von uns, schleppte sich mit dem schwersten Instrument und beschwerte sich nie, noch dazu, wenn man bedenkt, bei wie viel derartigen Anlässen gespielt wurde.

Man erzählt, als František Juráček heiratete, spielte seine Blaskapelle irgendwo in der Region. Eine Blasmusik ohne Kapellmeister, das ging irgendwie nicht ganz. Sie kamen ihn zu holen, der Bräutigam lässt die Braut samt den Hochzeitsgästen stehen, schnappt nach seiner Klarinette und Hurra hinter den Musikanten. Die Musik stand bei ihm immer an der ersten Stelle.

Wenn man sich an František Juráček als einen hervorragenden Volkserzähler erinnert, so muss man in dem Zusammenhang sagen, dass er niemals Witze erzählte. Er reagierte immer auf die Umgebung, in dem die Blaskapelle spielte. Er erzählte gerne aus seinem Privatleben, über die Familie, er kannte viele Leute in der Region, die er ansprechen konnte, jedes Mal wusste er etwas zum Besten zu geben. Musikanten saßen am Podium vorbereitet, weiter zu spielen, der Kapellmeister ging aber im Saal herum und die Frauen vergnügt schreiten. Ein Spruch hatte sich eingebürgert, wenn Blaskapellen die Pausen überzogen. Man sagte dann … „sie machen die Pausen schon so wie bei Juráček´s“. Die Leute waren aber zu dieser Zeit noch nicht so anspruchsvoll und hatten einen Sinn für Humor, obwohl der von Juráček selbst manchmal sehr „gepfeffert“ war, im Übrigen genau so wie sein Leben, das er voll leben konnte.

„Als die Juráček´s am letzten Treffen (Anm. danach kam zum Kommunistenputsch im Land, Reisen ins westliche Ausland waren Tabu) der Sokol-Vereine in Wien im Jahre 1948 spielten“, erinnert sich Antonín Hakala, „kamen zu ihm Polizisten mit den Worten „hören sie damit auf, es ist Sperrstunde, sonst bekommen sie eine Strafe. Wir werden nicht aufhören, sagt Juráček. Gut, dann bekommen sie eine Strafe. Wir werden aber keine Musik spielen. Die Polizisten lassen sich nicht abwimmeln. Ja, und was werden sie dann spielen? Theater. Theater? Was für Theater? Ganz einfach, die Mädchen heben den Vorhang hoch, die Buben ziehen die Kasperl heraus und es wird Theater…“

Einmal spielten Juráček´s in Lanžhot beim Erntedankfest, als auf einmal eine von den Zuhörerinnen Juráček zuruft: „Servus František! Servus Maria, wo sind die Zeiten, wo wir uns die Zungen ableckten“. Wir Jungen“, erinnert sich Ant. Hakala, „waren rot im Gesicht, aber die Leute lachten aufrichtig.“

Juráček schaffte locker die Leute im Saal zu unterhalten, in den Pausen aber auch seine Musikanten. Ant. Hakala erinnert sich auch, wie Juráček einmal loslegte: „Burschen, stellt euch einmal vor, was mir passiert ist. Mir träumte, dass ich gestorben bin. Und wie ich so starb, kam ich dann in den Himmel. Und der heiliger Peter sagt – na, was machst du hier, du ein Musikantenlump, du willst in den Himmel? Er verzauberte mich in eine Spinne, und schups, weg mit mir vom Himmel wieder hinunter. Was blieb mir übrig? Ich begann ein Spinnennetz zu weben, fliege an ihr von diesem Himmel herunter und auf einmal reichte das Spinnennetz nicht mehr aus … so habe ich noch ein wenig nachgepresst, da ich ja glaubte, noch etwas tun zu müssen .. und in dem Augenblick haut mich meine Alte in den Rücken – naaa, du Schwein, du bist doch ganz angeschissen“.

Juráček hatte phänomenales Gedächtnis, er merkte sich nicht nur Namen, aber auch wer welche Musik gern hatte, wem was zu spielen und wie viel er dafür erwarten kann. Wenn im Dorf gespielt wurde, irrte er nie. Er behauptete von sich, dass er ein Psychologe sei und so war er auch. Es passierte einmal, dass der Trommler Tureček die Musikanten überzeugen wollte, Juráček hinauszuschmeißen. Sie spielten in Tvrdonice. Der „Alte“ hat das irgendwie erfahren, beim gemeinsamen Abendessen zog er seine Geldtasche aus, jedem gab er 650.- Kčs und der Aufstand war vorbei.

„Es ist Schade“, sagt Jožka Konečný, dass viele Stúcke, die wir spielten, in Vergessenheit geraten. Nie waren die in Notenform vorhanden. Juráček stand üblicherweise auf, pfiff paar Takte und es wurde gespielt, so weit war die Blaskapelle zusammengespielt. Es genügte seine charakteristische Geste mit der Klarinette, niemals wurde gezählt. … Es waren schöne, melodische Sachen, Schade, dass sie untergehen …“

František Juráček war eine Legende und Legenden von ihm werden erzählt. Zum Beispiel auch darüber, wie er junge Musikanten in der Schule lehrte und es kam die Schulaufsicht. Unterm Tisch beim Bein hatte er einen Doppler rot. Der Direktor war bemüht, es zu Wege zu bringen, dass der Schulinspektor die Flasche nicht bemerkte, aber vergeblich. Gemeinsam haben sie Juráček Vorwürfe gemacht., er sei zwar ein guter Musikant, auch ein guter Lehrer, aber der Wein, das geht doch nicht! „Aber wo denken sie hin“, erwiderte Juráček, „ich komme kaum zum Schluck, den Rest erledigen die Buben hier!“

Die Legende Blaskapelle von František Juráček spielte durchgehend 60 Jahre, davon war er selbst ein halbes Jahrhundert der Kapellmeister dieser Formation.


C 2008 German translation by Antonin Sprinzl - Redistribution without any article modifications for non-for profit purposes granted, otherwise an agreement necessary

 

Short portraits

Bohumil Zbořil


Bohumil Zbořil
* 22. Juli 1906 Milotice
† 15. August 1997 Milotice

Milotice gehört seit einigen Jahrhunderten zum Zentrum der Volkskunst. Seit mindestens zwei Jahrhunderten wurde in diesem Ort sowie naher Umgebung die Blasmusik gepflegt, die das Kulturleben der Bevölkerung stark prägte und die Menschen bei allen bedeutenden Anlässen während des ganzen Jahres begleitete. Mit Milotice sind viele Namen verknüpft, die zur Aufrechterhaltung und Förderung dieser Tradition ihren Beitrag leisteten. (Frau Milada Birmková gab eine interessante, detaillierte Untersuchung über das Kulturleben von Milotice heraus, die Namen und Zusammenhänge beleuchtet).

Bohumil Zbořil, einer aus der "jüngeren" Generation, genoss wegen seiner vielfältigen Aktivitäten und Fähigkeiten in der Bevölkerung dieser Region grosses Ansehen. Er war ein ausgezeichneter Blasmusiker, jahrzehntelanger Kapellmeister, Organisator, Folklore-Enthusiast, umsichtiger, liebenswürdiger Mensch, von Kollegen in der Blasmusikszene sehr geschätzt. Durch seine Herkunft und Bodenständigkeit hatte er immer einen "direkten Draht" zur Landbevölkerung, ihrer Lebensweise, ihren Sitten und Bräuchen.

Es gibt nicht wenige, noch lebende Blasmusiker (A. Pavluš, J. Slabák, ...), auf die Bohumil Zbořil einen bedeutenden Einfluss ausübte und diese menschlich und blasmusikalisch stark beeinflusste.

Co je česká dechovka?

Dechovka je žijící tradice ve své české, moravské, slovenské domovině. Bohaté kulturní dědictví je jako alpská louka, plná rozličných květin. Její krása spočívá v různorodosti, pestrosti, vůni. Nenabízí pořadí, čísla, aby potěšila lidská srdce.

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