Evropský portál české dechovky / Europäisches Portal böhmischer Blasmusik / European portal of Bohemian brass EVROPSKÝ PORTÁL ČESKÉ DECHOVKY
EUROPÄISCHES PORTAL BÖHMISCHER BLASMUSIK
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"Chopina a Schumanna mám rád, ačkoli je nemůžu vystát."  "Chopin und Schumann habe ich gerne, obwohl ich beide nicht ausstehen kann." -- Antonín Dvořák

In SPOTLIGHT, Juni-2015: Blaskapelle Blech Khopt / Dechová hudba Blech Khopt

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bewährtes Tandem
PR-Mann Johann Krall -- Kplm. Sascha Lengauer
I
n meinem Bestreben, das Mosaikbild der böhmischen Blasmusik im europäischen Raum nach verfügbaren Kräften zu "kartographieren", biete ich dem interessierten Betrachter nun einen weiteren, neuen "bunten Stein" an. Gefunden habe ich es im österreichischen Süden, im Bundesland Kärnten, das bekanntlich allen Naturliebenden viel Erholungsmöglichkeiten, Sonne, Wasser, frische Luft und nicht zuletzt prachtvolle Bergkettenverläufe bietet.

Eingehen werde ich auf eine Blaskapelle, deren Name vermutlich genauso spontan gewählt wurde wie der Entschluss zu ihrer Gründung selbst. Diese kurze Abhandlung widme ich der Blaskapelle Blech K´hopt, die in kleiner Gemeinde Lind im Drautal beheimatet ist, umgeben von majestätischen  Bergen, etwa 10km vom Knotenpunkt Spital an der Drau an der Tauernautobahn entfernt.

Die Blaskapelle gehört im Bereich der böhmischen Blasmusik zum "neuen Zuwachs", denn ihre Gründung reicht erst auf das Jahr 2012 zurück. Es ist eine Formation begeisterter Musikantinnen und Musikanten, die sich des Repertoires des Böhmischen mit allem Ernst zugewandt haben, wie sich leicht aus ihrer erst vor kurzem produzierten, ersten CD mit der liebevollen Bezeichnung "Frisch verböhmt" entnehmen lässt. Darüber hinaus enthalten ihre Spielmappen mit Sicherheit Kompositionen, die ein musikalisch interessiertes Publikum auch mit anderen Rhythmen und Klängen verwöhnen können, wie ebenfalls die bereits erwähnte CD klar verrät
.
Für die musikalische Qualität steht Sascha Lengauer gerade, der am hohen Blech mitmacht und stellenweise auch Gesang mit Andrea Oberreiner übernimmt. PR-Aktivitäten und Kontakt mit der "Außenwelt" werden von Johann Krall betreut, der an der Tuba dem gesamten musikalischen Ausdruck der Formation eine sehr feine, mir gefallende deutliche Facette verleiht.

Nicht zuletzt auch einen herzlichen Dank an Johann für die CD, die er mir zukommen ließ. (Siehe auch Sektion CD/DVD).


Short portraits

Matthias Schorn

Matthias Schorn
Matthias Schorn

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Es freut mich ganz besonders, dem Kreis der Anhänger der böhmischen Blasmusik den Bandlieder, Moderator, Komponisten, Arrangeur und Klarinettisten Matthias Schorn, einen besonders talentierten Mann vorzustellen.

Matthias wurde am 3. November 1982 in Salzburg geboren. Der Fokus seiner musikalischen Interessen ist sehr breit angelegt und reicht von der Volksmusik über zeitgenössische musikalische Strömungen bis zur glanzvollen Wiener Klassik. Durch seine vielfältigen Initiativen und Engagements fördert er musikalische Aktivitäten in Österreich wo er nur erscheint. Die Blaskapelle MaChlast, die von Matthias geleitet wird,  fand anfangs vor allem im Segment der böhmischen Blasmusik ihr Umfeld der Hauptbetätigung. Unter der respektvollen musikalischen Leitung von Matthias entwickelte sich diese Formation mittlerweile zu einem sehr fähigen Klangkörper, der gerne neue Wege geht und sich auch auf zum Teil recht mutige  musikalische Experimente einlässt.

Matthias studierte Konzertfach Klarinette an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Johann Hindler und besuchte mehrere Meisterkurse, u.a. bei Alois Brandhofer in Salzburg.

 Seine berufliche Laufbahn begann er als Klarinettist beim Radio Symphonie Orchester Wien, 2007 wurde er dann beim Deutschen Symphonie Orchester Berlin, bei den Münchner Philharmonikern, der Wiener Staatsoper und schließlich bei den Wiener Philharmonikern als Klarinettist engagiert.

 Als Soloklarinettist konzertierte er u. a. mit dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin , dem Rundfunk Symphonie Orchester Berlin, dem  Mendelssohn Kammerorchester Leipzig, dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt,  dem Bruckner Orchester Linz , den London Mozart Players , dem Münchner Kammerorchester , der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg, den Wiener Mozartisten, dem Wiener Jeunesse Orchester, dem Innviertler Symphonie Orchester und der Wiener Kammerphilharmonie.

 In den vergangenen Jahren gastierte er regelmäßig als Soloklarinettist bei den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden , dem NDR Symphonie Orchester Hamburg , dem Bayrischen Staatsorchester München , der Camerata Salzburg und dem Wiener Kammerorchester.

 Neben seinem Schwerpunkt, der Orchestertätigkeit sowie einschlägigen Solo-Projekten ist ihm die Kammermusik ein wichtiges Anliegen. Zu seinen Partnern zählen u. a. Christoph Eschenbach, Daniel Hope, Wu Han, Gabor Boldoczki, Christopher Hinterhuber, Eszter Haffner, Philip Dukes, Hartmut Rhode, Daniel Müller-Schott, Raphael Wallfisch, Ernst Kovacic, Milan Turkovic, Jens Lindemann, Armin Mueller-Stahl, Julia Stemberger, Frank Hofmann, Erwin Steinhauer, das Faure Quartett, das Minetti Quartett, das Kungsbacka Piano Trio und das Quatour Ebene.

Auf der Suche nach seinem eigenen Musizierideal gründete er verschiedene Kammermusikensembles wie das „Trio Marc Chagall“, das „Theophil Ensemble Wien“ oder das Crossover Ensemble „Faltenradio“ bzw. die schon erwähnte Blaskapelle „MaChlast“.  Einen erheblichen Teil seiner Freizeit widmet Matthias  der Volks- bzw. Blasmusik und tritt dabei immer wieder auch als Komponist und Arrangeur in Erscheinung.

Matthias betätigt sich außerdem als ein Jurymitglied verschiedener Wettbewerbe, leitet eine Klarinetten-Klasse an der Konservatorium Wien Privatuniversität und ist künstlerischer Leiter des von ihm gegründeten Festivals „PalmKlang“ in Oberalm (Salzburg).

 Am 9. Dezember 2011 wird Matthias Schorn als Solist mit den Wiener Philharmonikern unter  Maestro Gustavo Dudamel im Wiener Musikverein debütieren.

Matthias Schorn und Gustavo Dudamel haben vieles gemeinsam. Vor allem  ist es die enorme junge Vitalität, "kontrollierte Emotionalität"  und musikalische Begeisterung, die die zwei klar miteinander verbindet. Auf meine gezielte Anfrage hin, wer denn die Superidee gebar, die zwei zusammenzuführen, sagte mir Matthias, es sind  Dieter Flury und Clemens Hellsberg von der Geschäftsführung der Wiener Philharmoniker gewesen.

Zu Gustavo Dudamel s.a. ein sehenswertes Video, wo Dudamel  das unglaubliche Simon Bolivar Youth Orchestra of Venezuela dirigiert,
Gustavo Dudamel at the Proms
José Pablo Moncayo "Huapango"


Und wo nimmt Matthias all die Zeit für seine umfassenden Aktivitäten her? Die Frage hat sich erübrigt.  Seine Antwort würde ohnedies wie die des Gustavo Dudamel lauten:
 
"If you love something,
you have time, a lot of time"

Gustavo Dudamel
Star-Dirigent
Gustavo Dudamel
aus Venezuela
demnächst
in Wien
 
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