Evropský portál české dechovky / Europäisches Portal böhmischer Blasmusik / European portal of Bohemian brass EVROPSKÝ PORTÁL ČESKÉ DECHOVKY
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Václav Vačkář

Václav Vačkář
* 12. Aug. 1881 Dobřejovice
† 4. Feb. 1954 Praha, Vinohrady

Václav Vačkář: "Vater tschechischer Musikanten"

Komponist, Kapellmeister, Organisator, Autodidakt, Mitglied der Tschechischen Philharmonie, Initiator der Vereinigung der tschechischen Musiker, später Mitbegründer und Vorstandsmitglied der OSA, des Schutzverbandes der Autoren, Pädagoge und Praktiker, Verfasser einer sehr populären Harmonieabhandlung für Autodidakten, stets unermüdlich unterwegs, um das qualitative Niveau bei Orchestern und Kapellen im ganzen Land zu heben, ungebrochener Optimist und Förderer der böhmischen Blasmusik

Er komponierte über 330 Stücke, davon 90 schnittige Märsche

Die Lebensbotschaft von Vačkář war, das Niveau der Volksmusikanten auf einem möglichst hohen Niveau zu halten und zu pflegen

Zu seinen Ehren wurde das Blasmusikfestival der jungen Blasmusikorchester, Vačkářův Zbiroh gegründet, das jährlich stattfindet

Die bekannteste Komposition von Václav Vačkář, in den unterschiedlichsten Arrangements ist die "Erinnerung an Zbiroh"



"... Sladká slova lásky tobě šeptal jsem,  ve chvíli té jak božský ráj zdála se mi býti zem..."
frei übersetzt
"... süsse Worte der Liebe flüsterte ich dir zu, in jenem Augenblick, als mir die Erde dem Gottesparadies gleich schien."

Václav Vačkář war ein aufrichtiger, lieber Mensch, der bei Musikanten sehr hohes Ansehen genoss, wie aus den alten Aufzeichnungen hervorgeht.

Čest jeho památce
Ehre seinem Andenken

Treasury of Pearls

Láska největší / Die größte Liebe



hudba Zdeněk Gurský, text Milada Gurská

zpěv
Věra Havlíčková, Ľubica Špačková, Jana Kadlecová, Václav Štěrba

dechová hudba Gloria
Zdeněk Gurský

CD
Láska největší

"Laska nejvetsi / Die größte Liebe" ist ein Walzer von Zdeněk Gurský und seiner Frau Milada - aufgenommen auf der gleichnamigen CD Láska největší aus dem Jahre 1996 - dass meines Erachtens in besonderer Weise die inhaltliche Schönheit mährischer Texte dokumentiert.

Ich habe es "gewagt", dieses Stück ins Deutsche zu übersetzen, was bei den Liedertexten in den meisten Fällen aus pragmatischen Gründen beinahe ein "Ding der Unmöglichkeit" ist. Dabei habe ich klarerweise nicht nur auf die Semantik besondere Rücksicht genommen - die Übersetzung ist meinem Gefühl nach inhaltlich gleich - sondern achtete darauf, dass das Stück einen Reim bekommt und auch der deutsche Text synchron mit der Melodie gesungen werden kann.

 deutscher Text

1. ( Šohaj)
Ich bat Herrn Gott, dass ich zu euch darf kommen,
und er erhörte mich gleich, Du kamst mir öffnen,
/: Du öffnetest nicht allein, noch stand dort irgendwer auch,
der sein Händchen klein, in Deiner Hand verbarg :/

Zwischenspiel

2. ( Angebetete)
Ich kann nicht, mein Liebster, mich mit Dir vermählen,
ich könnte nicht zum Altar, wie Jungfrau im Weißen gehen,
/: Herzchen *) vergeben hab' ich, nicht aber meinem Liebsten,
Liebe und Umarmung mein, gehört dem Söhnchen allein :/

3. (beide ...)
Reich' mir meine Liebe, reich' mir beide Händchen,
es darf nicht Söhnchen Dein, ein Zeichen der Trennung sein,
/: ich hol' euch beide ab, zum Altar gemeinsam knien,
zur Wahrheit und Liebe zu zweit', werd'n den Sohn erzieh'n :/

*)Herzchen: mährisch srdénko, eine besonders emotionale Ausdrucksform; (böhmisch srdíčko)

© 2003 German translation by Antonin Sprinzl
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- CZ - Povím vám, proč mám rád dechovou hudbu a proč jsem jí oddaně sloužil: protože jejím základem je dech. Bez dechu není života, dech je tvořivá síla.
Naši dědové a otcové to věděli, a kdo to chce dnes popírat, je sám proti sobě.
Česká dechovka nezahyne, její krásná živá tradice to nedovolí.
-- Ladislav Kubeš st.
- DE - Ich sage ihnen,warum ich Blasmusik liebe und warum ich ihr hingebungsvoll mein ganzes Leben diente: Die Grundlage fúr die Blasmusik ist der Atem.
Ohne Atem gibt es kein Leben, Atem ist Schöpfungskraft. Unsere Opas und Väter wussten dies, und wer das bestreiten will, ist selbst gegen sich.
Die böhmische Blasmusik wird nicht untergehen, ihre schöne Tradition erlaubt es nicht.
--Ladislav Kubeš Sen.

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